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Burgund

Burgund

Inbegriff französischer Kultur und Lebensart

Burgund, das Herz Frankreichs zählt zu den reichsten Provinzen des Hexagons. Dies gilt mit Blick auf Geschichte, Kultur, Gastronomie und Wirtschaft. Folgen Sie der Einladung zu einer Entdeckungsreise durch Zeit und Raum.

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© Jean-Jacques Cordier - Fotolia
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>> So reisen Sie
1. Tag: Anreise nach Beaune (414 km). Schon der Tag der Anreise soll Ihnen ein Stück Frankreich näher bringen. Gegen Mittag erreichen wir die nördlichste Stadt der französischen Region Burgund, Langres. Sie liegt auf einem Vorgebirge zur gleichnamigen Hochebene, dem Plateau de Langres. Die Stadt ist von einer 4 Kilometer langen Stadtmauer mit 12 Türmen umgeben. Im Innern beherbergt sie die beeindruckende Kathedrale St. Mammes. Sie verbindet auf gelungene Weise den burgundisch-romanischen Formenschatz mit den zögerlichen Anwendungen der Gotik. Zu ersterem gehören insbesondere die an Cluny III und die Kathedrale von Autun erinnernde Pilasterdekoration, zu letzterem die Kreuzrippen-Wölbung des Mittelschiffs und das System der Strebepfeiler. Interessant auch die Klassizistische Fassade aus dem 18. Jahrhundert. Am Nachmittag geht es dann weiter ins Herz Burgunds, nach Beaune. Dort werden wir im Best Western Hotel, direkt am Rande der historischen Altstadt erwartet. Unser Quartier für die nächsten 6 Nächte.

2. Tag: Vézelay - Fontenay. Über Avallon erreichen Sie zunächst Vézelay, das im Mittelalter einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Frankreichs und Ausgangspunkt eines der vier französischen Wege nach Santiago de Compostela ist. Beeidurckend steht die gewaltige ehemalige Abteikirche über der Landschaft. Anschließend fahren Sie weiter nach Fontenay. Gegensätzlicher können spirituelle Orte nicht sein. Die ehemalige Abtei von Fontenay vermittelt ein lebendiges Bild vom Leben eines Zisterzienserklosters des 12. Jahrhunderts. Tief im Tal liegt das ehemalige Kloster versteckt. Vézelay und Fontenay wurden von der UNESCO zu Weltkulturgütern ernannt. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Dijon - Route des Grand Crus - Clos de Vougeot. Den heutigen Tag beginnen Sie mit einer Stadtbesichtigung von Dijon, einer der bedeutendsten Kunststädte Frankreichs. In Dijon trifft man an fast jeder Ecke auf ‚Zeugen‘ der Vergangenheit blühender Epochen. Anschließend fahren Sie entlang der Weinstraße der „Route des Grands Crus“ durch Gebiete wie die Côte de Dijon, die Côte de Nuits und die Côte de Beaune. Vor allem aber der Weinberg Clos de Vougeot mit seinem Schloß, dass der elitären Weinbruderschaft Chevalier du Tastevin gehört. Auf dem heutigen Schloss Clos de Vougeot findet eine der drei berühmten Veranstaltungen der sogenannten „Trois Glorieuses“ statt, der „Drei Ruhmreichen Tage“ in Burgund: die Zusammenkunft der Chevaliers du Tastevin, der Bruderschaft oder Ritterschaft der Weinverkoster. Diese 1934 zunächst aus touristischem Interesse gegründete Weinbruderschaft ist eine der exclusivsten Gesellschaften der Erde: Man wird zur Mitgliedschaft nur eingeladen, wenn einem Rebfläche in einer der Grand-Cru-Lagen gehört und man in jahrelanger Arbeit als Winzer nachgewiesen hat, den guten Burgunderwein und die Tischkultur zu fördern. Die Bruderschaft wirbt auch namhafte Künstler, Militärs und Politiker zu ihrer Mitgliedschaft. Man kann sich nicht bewerben, man wird ehrenvoll aufgefordert, Mitglied zu werden.

4. Tag: Beaune - Nachmittag zur freien Verfügung. Am Vormittag begleitet Sie Ihr Reiseführer bei einem Stadtrundgang durch Beaune. Beaune ist Hauptsitz des Weingebiets der Côte d‘Or und war bereits vor Dijon Sitz der Herzöge von Burgund. Sie besuchen das berühmte 1443 - 1451 erbaute Hôtel Dieu (Hospiz). Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung.

5. Tag: Tournus - Cluny - Berzé-la-Ville. Ihr erstes Ziel heute ist die Abteikirche Saint-Philibert von Tournus. Die Kirche und die zahlreichen gut erhaltenen Abteigebäude zählen zu den berühmtesten Baudenkmälern der Romanik. Vor allem die Krypta aus dem 10 Jh. beeindruckt und lässt jeden Besucher die Spiritualität des Raumes spüren. Ihre Fahrt führt Sie weiter nach Cluny. „Leuchtturm des Mittelalters“ wurde Cluny genannt, denn es war fast 300 Jahre lang ein einzigartiges geistliches, geistiges, künstlerisches und politisches Zentrum. Besichtigung der Klosteranlage. Bevor Sie zum Hotel zurückkehren, fahren Sie noch nach Berzé-la-Ville. Die „Chapelle des Moines“ ist der einzig erhaltene mittelalterliche Rest des ehemaligen Priorat der Cluniazenser.

6. Tag: Autun - Bibracte. Am heutigen Tag fahren Sie nach Autun und Bibracte. Autun, in der Römerzeit viel größer als heute, wurde das „Rom Galliens“ genannt. Am Ortsrand befinden sich viele römische Baudenkmäler, vor allem der Janustempel und Ruinen des großen Theaters. Sehenswert ist auch die Lazarus-Kathedrale, eine der schönsten Schöpfungen der burgundischen Romanik. Bibracte, das gallo-keltische Oppidum war schon vor der Unterwerfung Galliens durch die Römer Hauptstadt des Stammes der Häduer. Lange Zeit glaubte man, die ursprüngliche Siedlung wäre unter der „neuen“ Stadt Autun verborgen. Die Ausgrabungsstätte und das Museum lassen Sie Geschichte hautnah erleben.

7. Tag: Heimreise über Troyes (568 km). Auch die Heimreise unterbrechen wir um eine Stadt mit besonderer Geschichte zu besuchen. Troyes im südlichen Teil der Region Champagne - Ardennen. Ab dem 12. Jahrhundert wurden in Troyes zwei der sechs Jahrmärkte oder Messen abgehalten, für die die Champagne berühmt wurde. Hier wurden Waren von den Niederlanden (Tuch) bis Italien (Seide, orientalische Waren) gehandelt. Unter den Grafen der Champagne, die Troyes zu ihrer Hauptstadt gemacht hatten, organisierte sich auch einer der ersten europäischen Geldmärkte. Dadurch entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Handelsplatz am Knotenpunkt wichtiger Verkehrswege. Bedeutende Fachwerkhäuser und Bauten des 18. Jh. kennzeichnen die historische Altstadt.